Mittwoch, den 31. März 2010,
vor 1 Jahr, 10 Monaten
Aus dem Gemeindekirchenrat
In den ersten 3 Sitzungen des neuen Jahres beschäftigte sich der Gemeindekirchenrat neben Personalangelegenheiten für die beiden Kindertagesstätten – Vertretungsdienste, befristete Einstellungen, Beendigung von Probehalbjahren – natürlich, wie nahezu auf jeder Sitzung, mit den Finanzen der Gemeinde.
Es wurden die Spendenaufrufe des Jahres 2010 beschlossen – Gemeindebrief, Gemeindekirchengeld, Bauvorhaben der Gemeinde, Brot für die Welt – sowie der Finanzierungsplan der Schütz’schen Matthäus-Passion, die von der Kantorei im vergangenen Monat aufgeführt wurde.
Ebenso spielte und spielt natürlich in jeder Sitzung das Bauvorhaben ‚Neues Gemeindehaus’ und dessen Finanzierung eine große Rolle. Tendenziell wird der Gemeindekirchenrat zukünftig stärker darauf achten müssen, dass die knapper werdenden Mittel gezielter eingesetzt werden und das Sparen konsequenter als bisher angewandt wird.
Hinsichtlich der Bauaufgaben wurden folgende Dinge besprochen: In der Kita 1, Götzstraße, wird der Anbau eines Gruppenraumes angestrebt und in diesem Zusammenhang auch die prekäre Toilettensituation in einem Flügel der Kita in Angriff genommen. Derzeit werden erste Entwürfe erarbeitet, die möglichst in diesem Jahr umgesetzt werden sollen. Sobald auch hier die Finanzierung (Rücklagen, Vermögen) und alle rechtlichen Fragen geklärt sind, kann ‚losgelegt’ werden.
Auch Zwischenberichte zu den Planungen des Büros Phase 1 haben immer wieder, aber auch notwendige, Zeit in Anspruch genommen. Ende April wird ein Preisrichterkolloquium über die eingereichten Entwürfe entscheiden und eine Arbeit als Sieger prämieren. Dem Gemeindekirchenrat wird dieser Vorschlag zur Beschlussfassung vorgelegt; sofern die Finanzierung bis Juni dieses Jahres steht und alle damit zusammenhängenden rechtlichen und kirchenaufsichtlichen Genehmigungen vorliegen, könnte und sollte das Projekt ‚Neues Gemeindehaus’ zügig umgesetzt werden.
Ein weiteres Schwerpunktthema war auf den letzten Sitzungen auch die bevorstehende Wahl eines neuen Gemeindekirchenrats. Nachdem der GKR beschlossen hat, die Zahl der Laien (also der Nicht-Theologen) nicht zu verändern – 12 – ist es nunmehr wichtig, gezielt Gemeindeglieder anzusprechen, um sie als Kandidaten und Kandidatinnen zu gewinnen. Da laut Fusionsvertrag die Hälfte der jetzigen Laien-Ältesten ausscheiden muss, wurden auf der GKR-Sitzung im März 6 Älteste durch Los ermittelt, die den GKR zum Ende des Jahres verlassen. Selbstverständlich kann jeder, der durch Los ausgeschieden ist, erneut kandidieren. Wir werden darüber zu gegebener Zeit informieren.
Ein wichtiger Tagesordnungspunkt der GKR-Sitzungen sind die Gemeindeangelegenheiten. Hier wurden folgende Themen besprochen:
Auswertung der Visitation der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen und die Anregung, die Zusammenarbeit mit der Familienbildungsstätte des Kirchenkreises durch Angebote im Gemeindehaus zu fördern; ein kleiner Arbeits- und Planungskreis wurde gebildet. Ferner wurde auf den Sitzungen über die Gestaltung der Gemeindeversammlung gesprochen, über Anfragen des Kunstkreises nach finanziellen Möglichkeiten und die Wiedereinführung der 14-tägigen GKR-Sprechstunde. Erste Termine dazu fanden im März statt.
Auf diese Sprechstunden sei ausdrücklich hingewiesen; sie werden durch Aushang angezeigt. Gerne kommen wir mit Ihnen dann ins Gespräch.
Seien Sie herzlich aus dem Gemeindekirchenrat gegrüßt,
Ihr Hartmut Hochbaum
(gelesen: 213 mal, heute: 5 mal, zuletzt: 6. Februar 12)

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