Freitag, den 4. September 2009,
vor 2 Jahren, 5 Monaten
Rock-Oratorium: Hiob am 6.-7. November
Das „Buch Hiob“ des Alten Testaments erzählt die Geschichte eines gottesfürchtigen Mannes, dessen Glaube durch den Verlust seiner Kinder, seiner gesamten Habe und schließlich auch noch durch eine furchtbare Krankheit auf die Probe gestellt wird. Im 6. Jahrhundert v. Chr. brachten gelehrte Juden diese Legende bei ihrer Rückkehr aus einer sehr langen Gefangenschaft in Babylon mit: im Himmel feilschen zwei Gottheiten darum, ob der Mensch mehr auf einen allmächtigen Vater hört oder eher ein mitfühlendes Gegenüber braucht.
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In unserem Rock-Oratorium HIOB durchlebt Hiob das ABC des Leidens, von Selbstmitleid und Klage bis Rebellion und Anklage, und ringt in der Auseinandersetzung mit seinen Freunden um die Achtung vor sich selbst. Der berliner Musiker, Komponist und Regisseur Matthias Witting hat den HIOB für die Paulus-Kantorei 2008 in Töne gesetzt, die diese unglaubliche Geschichte vom Heilwerden begreiflich machen: erst im Streit mit Gott kann sich HIOB aus seinem Unglück freimachen für einen neuen Weg. HIOB ist eine Kampfansage gegen Depression und Lebensangst!
Unterstützt wird unsere Uraufführung u.a. vom berliner Bischof Huber bzw. der Landeskirche, vom Verein KuKuk e.V. und vielen anderen Menschen in unserem Kiez, die auf unser Experiment schon sehr neugierig sind. Die Paulus-Kantorei hören Sie in unserer Kirche am Freitag, den 6.11. oder am Sonnabend, 7.11. jeweils um 19.30 Uhr. Lassen Sie sich einladen auf ein Oratorium der anderen Art, in dem 4 Holzbläser (Querflöte, Oboe, Klarinette, Fagott) mit 3 ‚Blechbläsern’ (Trompete, Saxophon, Posaune) und einer Rockband (Piano, E-Gitarre, Bass, Drumset) die 4 Solisten um den Tenor Hiob und den erweiterten Chor begleiten. In dem ca. 90-minütigen Werk gibt es eine kleine Pause im Kirchencafé. Eintrittskarten gibt’s im Vorkauf wie an der Abendkasse.
Christoph Wilcken, Kantor
(gelesen: 927 mal, heute: 6 mal, zuletzt: 6. Februar 12)

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