Dienstag, den 15. Dezember 2009,
vor 2 Jahren, 1 Monat
Wird des Gemeindehaus das neue Kinder- und Familienzentrum Paulus Tempelhof ?
Auf seiner Sitzung am 10. Dezember hat der GKR zum Thema Bau- und Gebäudeangelegenheiten folgendes vereinbart und beschlossen und gibt auf Nachfrage bekannt:
Nach einer weiteren ausführlichen Diskussion am 10. Dezember im GKR über einen den Um- oder Neubau des Gemeindehauses am Badener Ring („Paulus 1“) in ein Kinder- und Familienzentrums ist der Gemeinde folgendes zu berichten:
- Wegen des baulichen Zustandes von KiTa-Gebäude und Gemeindezentrum wird seit etlichen Jahren darüber diskutiert, wie die baulichen Mängel (z.B. fehlende Isolierung mit ständig zunehmenden Heizkosten, die bald nicht mehr bezahlt werden können) beseitigt werden können. Dies hat zu der Frage geführt, ob Um- oder Neubauten erforderlich werden und gegebenenfalls möglich wären. Ein uns und vielen anderen einleuchtender Weg wäre die Zusammenführung beider Gebäude in ein Zentrum. Dadurch kann die wirtschaftliche und nachhaltige Nutzung durch die gesamte Gemeinde verbessert werden.
- Durch die bereits stattgefundenen Diskussionen mit der Gemeinde und dem Gemeindebeirat sowie durch den offenen Brief vom 3. Dezember ist dem GKR die Sorge von Gemeindemitgliedern noch deutlicher geworden als bisher, dass voreilige, nicht durchdachte oder gar falsche Entscheidungen getroffen werden könnten. Es wird einen Gemeindeabend geben, auf dem die Fragen direkt beantwortet werden.
- Die in Auftrag gegebene Entwurfsstudie wurde inzwischen von dem Büro „Phase 1“ vorgelegt und liegt seitdem im Gemeindebüro aus..Nach Diskussion und Auswertung der Entwurfsstudie hält der GKR an seiner Auffassung fest, dass eine Zusammenführung von Kinder- und Familienaktivitäten gut und sinnvoll ist und in Angriff genommen werden soll.
- Die Zusammenführung der Aktivitäten wurde von „Phase 1“ in zwei Richtungen untersucht: Umbau des bestehenden Gemeindehauses (mit Isolierung etc.) oder Neubau. „Phase 1“ kommt zu dem Schluss, dass ein Neubau insgesamt zweckmäßiger sei. Auch das kirchliche Bauamt sieht den Neubau als besseren Weg an. Schließlich ist ein Umbau von statischer Seite aus als äußerst schwierig anzusehen. Da erfahrungsgemäß erst während eines solchen Umbaus weitere Mängel erkannt werden können, würden noch höhere Kosten entstehen, die dann nicht vermieden werden können.
Hierzu hat der GKR folgende Schritte beschlossen:
- Der Vertrag mit „Phase 1“ wird erfüllt, d.h. weitere Planungsschritte für einen Neubau werden durchgeführt;
- Beschränkung des Kostenrahmens für die Neubauplanung auf 3 bis 3.5 Mio EUR (Einzelheiten werden im Gemeindebüro ab Frühjahr einzusehen sein, sowie alle Einzelheiten vorliegen);
- Im Juli 2010 soll entschieden werden ob Neubaumaßnahmen realisierbar sind, d.h. ob im vorgegebenen Kostenrahmen KiTa und Gemeindearbeit ausreichend angesiedelt werden können. Sofern der Kostenrahmen nicht ausreichen sollte, kann nicht gebaut werden, bzw. muss dann nach solchen Varianten gesucht werden, die den wirtschaftlichen Möglichkeiten entsprechen.
Alle Beschlüsse wurden mit bis zu drei Enthaltungen und maximal einer Gegenstimme gefasst.
- Die Sorge der Gemeinde, dass für einen Neubau geplant werde, dem kein Gemeindekonzept zugrunde liege oder der die Möglichkeiten der bestehenden Gebäude nicht ausreichend berücksichtige, ist im GKR bereits seit längerem angekommen – Diskussionen werden fortgesetzt werden und gestellte Fragen müssen beantwortet werden.
Berlin-Tempelhof, den 11. Dezember 2009
Für den Gemeindekirchenrat, GKR :
(Dr. Rolf Baß)
Nach einer weiteren ausführlichen Diskussion am 10. Dezember im GKR über einen den Um- oder Neubau des Gemeindehauses am Badener Ring („Paulus 1“) in ein Kinder- und Familienzentrums ist der Gemeinde folgendes zu berichten:
Wegen des baulichen Zustandes von KiTa-Gebäude und Gemeindezentrum wird seit etlichen Jahren darüber diskutiert, wie die baulichen Mängel (z.B. fehlende Isolierung mit ständig zunehmenden Heizkosten, die bald nicht mehr bezahlt werden können) beseitigt werden können. Dies hat zu der Frage geführt, ob Um- oder Neubauten erforderlich werden und gegebenenfalls möglich wären. Ein uns und vielen anderen einleuchtender Weg wäre die Zusammenführung beider Gebäude in ein Zentrum. Dadurch kann die wirtschaftliche und nachhaltige Nutzung durch die gesamte Gemeinde verbessert werden.
Durch die bereits stattgefundenen Diskussionen mit der Gemeinde und dem Gemeindebeirat sowie durch den offenen Brief vom 3. Dezember ist dem GKR die Sorge von Gemeindemitgliedern noch deutlicher geworden als bisher, dass voreilige, nicht durchdachte oder gar falsche Entscheidungen getroffen werden könnten. Es wird einen Gemeindeabend geben, auf dem die Fragen direkt beantwortet werden.
Die in Auftrag gegebene Entwurfsstudie wurde inzwischen von dem Büro „Phase 1“ vorgelegt und liegt seitdem im Gemeindebüro aus..Nach Diskussion und Auswertung der Entwurfsstudie hält der GKR an seiner Auffassung fest, dass eine Zusammenführung von Kinder- und Familienaktivitäten gut und sinnvoll ist und in Angriff genommen werden soll.
Die Zusammenführung der Aktivitäten wurde von „Phase 1“ in zwei Richtungen untersucht: Umbau des bestehenden Gemeindehauses (mit Isolierung etc.) oder Neubau. „Phase 1“ kommt zu dem Schluss, dass ein Neubau insgesamt zweckmäßiger sei. Auch das kirchliche Bauamt sieht den Neubau als besseren Weg an. Schließlich ist ein Umbau von statischer Seite aus als äußerst schwierig anzusehen. Da erfahrungsgemäß erst während eines solchen Umbaus weitere Mängel erkannt werden können, würden noch höhere Kosten entstehen, die dann nicht vermieden werden können.
Hierzu hat der GKR folgende Schritte beschlossen:
o Der Vertrag mit „Phase 1“ wird erfüllt, d.h. weitere Planungsschritte für einen Neubau werden durchgeführt;
o Beschränkung des Kostenrahmens für die Neubauplanung auf 3 bis 3.5 Mio EUR (Einzelheiten werden im Gemeindebüro ab Frühjahr einzusehen sein, sowie alle Einzelheiten vorliegen);
o Im Juli 2010 soll entschieden werden ob Neubaumaßnahmen realisierbar sind, d.h. ob im vorgegebenen Kostenrahmen KiTa und Gemeindearbeit ausreichend angesiedelt werden können. Sofern der Kostenrahmen nicht ausreichen sollte, kann nicht gebaut werden, bzw. muss dann nach solchen Varianten gesucht werden, die den wirtschaftlichen Möglichkeiten entsprechen.
Alle Beschlüsse wurden mit bis zu drei Enthaltungen und maximal einer Gegenstimme gefasst.
Die Sorge der Gemeinde, dass für einen Neubau geplant werde, dem kein Gemeindekonzept zugrunde liege oder der die Möglichkeiten der bestehenden Gebäude nicht ausreichend berücksichtige, ist im GKR bereits seit längerem angekommen – Diskussionen werden fortgesetzt werden und gestellte Fragen müssen beantwortet werden.
Berlin-Tempelhof, den 11. Dezember 2009
Für den GKR :
(Dr. Rolf Baß)
(gelesen: 380 mal, heute: 5 mal, zuletzt: 6. Februar 12)

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