Aus dem Gemeindekirchenrat

Die Sitzungen der vergangenen Wochen hatten neben den klassischen Themen wie Bau und Finanzen vor allem 2 Schwerpunkte: Zum einen ging es natürlich – im Nachgang zur Gemeindeversammlung am 18.3. – um das Projekt ‚Neues Gemeindehaus’ und die vielen, hierbei aufgeworfenen Fragen. Der Gemeindekirchenrat hat sehr wohl wahrgenommen, dass hier die unterschiedlichsten Sorgen und Bedenken einerseits und Hoffnungen andererseits aufeinander prallen. Eine bessere Information über die Zwischenergebnisse und Entscheidungen könnte zu mehr Klarheit führen. Aus diesem Grunde soll es demnächst eine sog. ‚Bauzeitung’ geben, die als ‚Informations- und Austauschblatt’ dienen könnte. Grundsätzlich wünscht sich der Gemeindekirchenrat eine breite Diskussion. Inzwischen ist der 1. Preis des Wettbewerbs durch ein Preisgericht ermittelt; er geht an die freien Architekten Kersten & Kopp; im Mai hat die Ausstellung der Ergebnisse im Großen Saal stattgefunden. Nun können die Gespräche mit möglichen Fördermittelgebern konkret geführt werden. Im Herbst dieses Jahres (Oktober(November) wird der Gemeindekirchenrat dann abschließend klären, ob auf der Grundlage des dann aufgestellten Finanzplans der Neubau erfolgen kann oder nicht. Wir werden darüber selbstverständlich berichten.
Das andere Schwerpunktthema war die Vorbereitung der GKR-Wahl am 31.10. Zunächst wurde per Los – wie im Fusionsvertrag festgelegt – ermittelt, welche/welcher Älteste/r aus dem Gemeindekirchenrat ausscheidet: 6 Älteste mussten gelost werden. Von diesen 6 Ältesten werden sich derzeit 3 erneut zur Wahl stellen – D. Klasse, A. Janssen, Chr. Treutler.
Ebenso wurde festgelegt, dass es am 31.10. 2 Wahlbezirke geben wird: Wahlbezirk 1: Paulus 1, Wahlbezirk 2: Paulus 2 (incl. ehemals Zinzendorf). Die Wahlzeit wird von 8 bis 18 Uhr sein, wobei während der Gottesdienste die Wahlhandlung ruht. Der Gemeindekirchenrat bittet alle Gemeindekreise und Gemeindeglieder darüber nachzudenken, wer das Vertrauen als Älteste/Ältester erhalten kann. Die Vorschlagsliste ist in der Küsterei erhältlich.
Ein weiteres Thema waren Überlegungen zu einem Gemeindekonzept. Immer wieder wird ja die Frage aufgeworfen, nach welchem Konzept wir in der Gemeinde arbeiten; auch dazu gibt es die verschiedensten Überlegungen und Anregungen. Der GKR will sich gerne auch zukünftig der Konzept-Frage zuwenden und hat angeregt, dass es hier zunächst eine enge Zusammenarbeit mit dem Gemeinde-Beirat geben sollte. Gemeinsam mit ihm wird man dann überlegen müssen, welche weiteren Schritte zu gehen sind, um auch andere Gemeindeglieder in den Prozess einzubinden und eines Tages zu Ergebnissen zu kommen.
Hinsichtlich der verschiedensten Bauthemen sind folgende Entscheidungen getroffen worden: In der Kita 1, Götzstr. 28, wird ein Anbau errichtet, um einen größeren Gruppenraum zu schaffen; gleichzeitig sollen die sanitären Anlagen verbessert werden. Der Umbau des ehem. Gemeindezentrums in der Götzstr. geht langsam weiter. Bezüglich der Innengestaltung des Kirchsaals sind noch keine abschließenden Entscheidungen getroffen worden, da wir uns hier unter den Nutzern noch in einem Diskussionsprozess befinden. Der Wunsch der Kiezversammlung, den der GKR aufgegriffen hat, statt der Nutzung des sog. Möbels (eingebaute Räume im Kirchsaal) alle 3 Räume der jetzigen Superintendentur zu nutzen (zwei als Gruppenraum, einen als Pfarrdienstzimmer), kann derzeit noch nicht abschließend geklärt werden.
Neben einigen Finanzentscheidungen, wie z. B. die Umlage für die Mitarbeitervertretung und den Religionsunterricht wurden auch Personalentscheidungen getroffen; hierbei handelt es sich vor allem um die Einstellung von Mitarbeiterinnen in den beiden Kindertagesstätten und um Fragen von Arbeitsplatzbeschreibung und Dienstanweisung.
Gerne hat der GKR die Anregung aufgenommen, eine öffentliche Sitzung durchzuführen. Mit dieser Entscheidung hofft er, zu mehr Klarheit und Transparenz im Miteinander beizutragen.
Am letzten Wochenende im Mai war der GKR auf Klausurtagung und hatte sich dabei Zeit genommen, die Konzeptionsfrage (Paulus, wohin?) in ersten Diskussionsgängen ‚auf den Tisch’ zu legen.
Aus dem Gemeindekirchenrat grüßt herzlich,
Hartmut Hochbaum

Dietrich Müller

(gelesen: 260 mal, heute: 3 mal, zuletzt: 6. Februar 12)

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