Lieder rund ums Lagerfeuer

Veröffentlicht am Mo., 18. Sep. 2017 21:22 Uhr
Kirchenmusik

mit den Dünnen Stimmchen

von Steffi Herfurth-Schmidt

Letzten Freitag (15.09.2017) war es wieder mal soweit:
Christoph stellte mit Hilfe von tatkräftigen Unterstützern aus den Dünnen Stimmchen und der jungen Gemeinde die Feuerschale im Garten auf und feuerte an, Bänke, Getränke und Brezeln wurden bereit gestellt, Christoph und Micha Danielowski stimmten ihre Gitarren und schon gab es die Frage: "Was singen wir zuerst ?
Alle hatten die Qual der Wahl, von inzwischen insgesamt fast 60 Liedern aus Folk und Pop ein Wunschkonzert zusammenzustellen. Mit brennenden Reiseschuhen ging es im Frühtau zu Berge über die Hohen Tannen hoch auf dem gelben Wagen direkt zu einer angeblich lustigen Seefahrt. Und wir wussten genau, was mit einem drunken Sailor zu tun ist! Lokal kamen wir Berliner Bummler mit freien Gedanken zu Bolle, der nicht ganz jahreszeitgemäß nach Pankow reiste.
Langsam wurde es dunkel und Günther Knaak löste Christoph an der Gitarre ab.
Das Zigeunerleben fanden wir lustig, ohne Diskriminierungsabsicht, aber lustig ist das Sinthi- und Romaleben singt sich echt bescheuert. Und dem Zigeunerjungen weinten die Mädels unter uns lange hinterher.
Wir saßen in kein schöner Land zur Abendzeit unter den Linden und fanden, uns ward ein schöner Tag beschert. Inzwischen wurde es schwerer festzustellen was wir noch nicht gesungen hatten.
Seltsamerweise wollte niemand mit dem Bauer sein schönem Weib was zu tun haben und dem Pastor sin Kauh interessierte auch keinen. Aber immerhin rasten wir mit den Affen durch den Wald und ließen alle Brünnlein fließen. Wir sagten dem Heimatland ade und reisten mit dem Bananaboat über Capri nach Piräus.
So gegen 21 Uhr waren wir durch, und der unermüdliche Micha, sang uns dann noch mit gut geölter Stimme eine Auswahl von Reinhard Mey. Zuletzt versuchten wir uns noch an dem Lied von der Krummen Lanke, aber wir hatten nicht mehr genau in Erinnerung, was vor zwei Jahren im August genau vorgefallen war. So gab es dann noch ein letztes Glas im Stehn, alle halfen beim Ausräumen und gingen total abgesungen nach Hause.
Wer nicht dabei war, hat echt was verpasst. Aber wir werden das im nächsten Jahr sicher wiederholen. Dann lohnt es sich sicher wieder, dabei zu sein.

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