Konzert der Pauluskantorei - Requiem op. 48 von Gabriel Fauré

Veröffentlicht am Mi., 1. Aug. 2018 11:25 Uhr
Kirchenmusik

Wer den Farbenreichtum frühimpressionistischer Orchesterklänge mag, kann sich am dritten September-Wochenende 2018, am Samstag, den 15. September, um 17.00 Uhr in der Glaubenskirche oder am Sonntag, 16. September, um 18.00 Uhr in der Rundkirche in die lyrisch-melodische Klangwelt der französischen Kirchenmusik des ausgehenden 19. Jahrhunderts versetzen lassen. Neben dem Requiem op. 48 von Gabriel Fauré wird sein „Cantique de Jean Racine“ erklingen, eine kleine Hymne für Streichorchester und Chor. Fauré schuf mit seinem Requiem eine persönliche Glaubensaussage, im Charakter eher von versöhnlicher Zuversicht als von aufwühlender Dramatik des Todes getragen, eher ein „Wiegenlied des Todes“, wie das Requiem von Zeitgenossen bezeichnet wurde, denn als traditionelle Totenmesse. Das spiegelt sich auch in der Orchesterbesetzung wider: Fauré strebte ein „dunkles Timbre“ an, das Grundgerüst der Komposition wird vom Chor, Streichern und Orgel getragen. Er verzichtete auf die Violinen und fügt als Farbakzente nur Hörner, Harfe, Pauken und Trompeten hinzu., so dass sich ein warmer, weicher Klang ergibt.
Als Kontrast erklingt die Choralkantate von F. Mendelssohn-Bartholdy „Wer nur den lieben Gott lässt walten“, für Chor, Sopransolo und Streichorchester, die vier Verse des berühmten Kirchenliedes von Georg Neumark vertont.

Gemeinsam musizieren die Pauluskantorei, das Kammerorchester Concerto Grosso, sowie als Gesangssolisten die Sopranistin Cécile Kempenaers und Martin Backhaus, Bassbariton; die musikalische Leitung hat Kantor Johann-Albrecht Michael. Herzliche Einladung!

Karten gibt es im Vorverkauf bei der Tempelhofer Bücherstube und in den beiden Gemeindebüros Badener Ring 23 und Kaiserin-Augusta-Straße 23; Kartenbestellung online unter: konzertkarten-tempelhof@online.de

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